Attersee / Traunsee '99

WiMa.gif (23848 Byte) by Cornelia Hirschmann

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Bhf. Attnang (400 m) - Regau - Schörfling - Weyregg (482 m) - Häfel Bg. (715 m) - Gahbg. (863 m) - Richtbg. (1063 m) - Weyregg - Gahbg. - Reindlmühl (528 m) - Pinsdorf - Bhf. Gmunden (479 m): 74 km, 1200 hm, 4:20 reine Fahrzeit, 62 km/h max.

Eine typische ElMa-Tour: von Bahnhof zu Bahnhof - ganz ohne Auto ... und ein wenig leistungsdifferenziert ... und mit einem Badeteil ... undundund!

Morgens lassen's wir gemütlich angehen ... wir haben ja Zeit, der Zug geht erst um 10:17 nach Attnang: also gibt's zuallererst einmal Frühstück im Greif, bevor wir uns mit unseren Bikes im Huckepack-Verkehr befördern lassen.

In Attnang beginnt dann das eher langweiligere, aber immerhin landschaftlich doch ganz schöne Drittel der Runde: auf einem kleinen Straßerl (Asfalt, ja – tschuidigung!) geht’s via Regau und Aurach (Alternativroutenvorschlag: von A. aus könnte man direkt auf den Hongar (884 m), und von dem aus "über d’Berg" weiter nach Weyregg oder Gmunden ...) nach Schörfling (erster Blick auf den kühlen Teich) und dann auf der Seeuferstraße grinsend vorbei an den stauenden Autos nach Weyregg!

Im dortigen öffentlichen Strandbad legt sich E. erstmals ein wenig in die Sonne – nach einer Stunde und etwa 21 km bei wirklich brütender Hitze ist das ja wohl erlaubt, oder?

M. hingegen hat wieder mal "Ameisen im A." und schwingt sich nach dem Auffüllen der Trinkflaschen wieder aufs bereits berggeile Bianchi. Es geht wieder ungefähr 3 km Richtung Seewalchen zurück, wo ein guter Einstieg in den Attersee-Ostwanderweg zu finden ist. Und "aufi am Häfel Berg (715 m)": es sind zwar nur 300 hm und in nicht mal einer halben Stunde ist das ganze Geschichte, aber ich sag‘ dir: challenging – ehrlich: wer das ohne Absteigen schafft, heißt im Nachnamen wahrscheinlich Luttenberger ...

Vom Häfel Berg aus geht’s vorerst gaaaanz locker – immer ein wenig bergab in Richtung Gahberg, bis das Revier erneut zeigt, was es zu bieten hat: erneut ein schenkelzerfetzender Anstieg (den ich übrigens das erste Mal durchtrete, da die Bodenverhältnisse ziemlich griffig sind) und dann wieder ein/zwei unfahrbare Passagen und –schon ist man oben, am mystischen Gahberg (863 m): nicht mal 45 Minuten und trotzdem klatschnass und endorphiniert! Eigentlich wollte ich ja jetzt zurück nach Weyregg, aber <seufz> die Bergerl, das Rad, die Luft, die Einsamkeit: ach was: "a stickal in Richtung Richtbeag geht scho no" ...

Zuerst werden etwa hundert der zuerst mühsam erkämpften Höhenmeter (energetisch gesehen) in lauwarme Felgen umgewandelt, aber bald geht’s rechts weg (Achtung beim Nachfahren: diese Abzweigung ist leicht zu übersehen: nach der Abzweigung zur Kreuzing Alm folgt eine Schotterpassage, auf der dann bald einmal die Abzweigung zu finden ist) vorbei an dem bekannten MTB-Wegweiser (weißes, rundes Schild mit rotem Rand). Die Forststraße macht den Anstieg leicht - aber es kommt eh bald anders: in einer Linkskehre verlässt man sie – wenn man daran nicht vorbeifährt, gell Mampf?

Dann wieder bestes MTB-Terrain, das mir allerdings doch manchmal zu "steil" wird: auf dem Lehmboden geht das Hinterrad nur allzu gerne durch ... kurz: schwitzend und keuchend habe ich dann die kleine Kirche (Taferl), die das Ende eines Kreuzweges (Auffahrt von Reindlmühl sehr zu empfehlen) bildet, erreicht – und war somit am Richtberg (1024 m).

Ein kurzer Drink und runter Richtung Wildpark Hochkreut: schließlich wartet die E. ja schon auf mich! Aber schnell geht vorerst einmal gar nix: fast schon im Garda-Stil geht’s da runter: oft am Limit (glücklicherweise nie darüber) und mit voller Hose (bildlich gesprochen) erreiche ich eine Forststraße, der ich dann bis Weyregg folge – Vollgas, denn da geht’s wirklich beständig bergab!

Das zweite Drittel (1:45, 27 km, 750 hm) kann abgehakt werden ... und in der Sonne mit einem kleinen (hihihi) Imbiss und E.‘s Gesellschaft am öffentlichen Badeplatz in Weyregg "wegregeneriert" werden.

Aber wer rastet der rostet, und deswegen machen wir uns um 17:00 Richtung Gmunden auf den Weg: wir klettern zuerst auf den Gahberg (863 m), den E. wirklich voll "durchtrett", obwohl sie von einem Sonnentag wirklich ziemlich angeschlagen ist – doch dafür gibt’s oben beim Kogler Pofesen und Topfnstrudel bevor die lustige Jagd nach Gmunden beginnt.

Wieder auf der selben Strecke wie ein paar Stunden zuvor (diesmal allerdings in allerbester Gesellschaft) fahren wir zuerst auf Asfalt, später dann allerdings MTB-gerecht eh nur mehr auf Schotter entlang der Wesenaurach nach Wesenaurach (!) und dann nach Reindlmühl (520 m) – die paar MTB-Kids, die wir dabei einstauben, husten jetzt noch! Was fahren‘s auch so langsam, was E.?

Von R. aus geht’s immer entlang der Aurach - und immer leicht bergab, was eigentlich wichtiger ist – eher im Rennradler-Stil mit gutem Schnitt (30er) nach Hammerschmied, Pinsdorf (493 m) bis wir zu guter Letzt dann den Bhf. Gmunden erreichen – gut getimet, denn nach 1:31 reiner Fahrzeit sind wir nur etwa 10 Minuten zum Zug nach Attnang zu früh dran ...

 

© Manfred Widmann

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