Via Salis

WiMa.gif (23848 Byte) by Cornelia Hirschmann

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Bad Ischl (469 m) - Rettenbach Alm - Blaa Alm (902 m) - Altaussee (721 m) - Salzbergwerk (1000 m) - Moosberg (1016 m) - Gh. Saarsteinblick (935 m) - Haller Alm (924 m) - Hütteneck Alm (1240 m) - Theresiastollen - Bad Ischl: 39 km, 1300 hm, 3:00 reine Fahrzeit

Unsere heutige Tour führt uns nach Bad Ischl im Herzen des Salzkammergutes. Wir erreichen es entweder über die ausgezeichnete Bahnverbindung Bad Ischl - Attnang/Puchheim (Schnellzughaltestelle an der Westbahn) oder aber mit dem Auto über Ebensee (Traunsee) oder Strobl (Wolfgangsee).

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Klicken Sie auf den Auszug aus der Wanderkarte WK281 um ihn zu vergrößern oder hier, für die Anzeige eines unmarkierten Auszuges!

Im letzteren Fall verlassen wir die B145 (Richtung Bad Goisern) beim Wegweiser "Rettenbach Tal" und wechseln auf unseren wendigeren Untersatz. Andernfalls kämpfen wir uns vom Bahnhof aus ostwärts zum Beginn der Tour, dem Wirtshaus Rettenbachmühle.

Wir folgen dem markierten Mountainbike-Weg am rechten Ufer des Rettenbaches - und können dank bikerisch unproblematischer Forststrasse die wunderschöne Natur in vollen Zügen genießen. Auch nach dem Schranken bei der Rettenbach Alm ändert sich wenig: landschaftlich überaus reizvoll, bikerisch kaum Herausforderungen - sieht man einmal von einer wirklich Schenkel-zerfetzenden Steigung ab, die es gilt, ohne Absteigen zu bewältigen.

Genussradler werden es bereits jetzt, auf der Blaa Alm, genug sein lassen und nach einem Apfelsaft wieder hinunter nach Ischl gleiten. Wir wollen allerdings noch ein wenig weiter und stehen nach einem kleinen Parkplatz auf Ausseer-Seite vor der Entscheidung: "Schuß" auf der Forststraße bis nach Altaussee, oder lieber auf dem sog. Wiesenweg im Trial-Stil nach unten?

Wir entscheiden uns diesmal für letzteres, überqueren unmittelbar nach dem Parkplatz das Bacherl, bewältigen den kurzen Anstieg und haben ab dann eine Menge Spass am kniffeligen Weg nach unten.

Man könnte auch sagen unsere Entscheidung war von Faulheit beeinflußt: dieser Weg ist in der Tat kürzer, vor allem, wenn man die Abkürzung Richtung Salzbergwerk nicht verpasst - dieser Weg ist allerdings etwas steiler, als die eher "gemütliche" Auffahrt auf der Straße von Altaussee aus; vor allem der letzte Teil in unmittelbarer Nähe des Bergwerks erstrahlt in 30%iger (?) Wahrheit ...

Doch selbst die "Straßenfahrer" kommen jetzt auf ihre Rechnung: mir ist das nun folgende Stück Straße am markierten Via Salis jedenfalls überaus steil in Erinnerung - wirklich bestens geeignet, für eine kleine Bergwertung innerhalb der Gruppe.

Immer noch auf dem "Via Salis" kommen wir nach Moosberg und Waldgraben und würden bald Sankt Agatha auf einem wohlverdienten Downhill erreichen - was wiederum eine möglicher Ausstieg aus der Runde wäre. Der sog. Sole-Radwanderweg würde einem dann entlang der Traun wieder zurück zum Ausgangspunkt nach Ischl bringen.

Doch - ich verspreche es Ihnen - es wird Ihnen wie uns gehen, und Sie werden noch nicht genug haben, von der herrlichen Landschaft und den herausfordernden Wegen; Sie werden noch mit uns mit auf die Hütteneck Alm kommen ... oder?

Das geht ganz einfach: wir verlassen den markierten MTB-Weg in Richtung Gasthaus Sarsteinblick (Wie heißt wohl der Berg da gegenüber?) und gelangen bald auf eine Forststraße, der wir uns "bis zum bitteren Ende" anvertrauen - immer abwärts. Vorsicht: der auf der Karte sehr reizvoll anzusehende Wanderweg in Richtung Leislingwand ist wirklich unfahrbar - aber Forststraßen sind schon Ok, oder?

Die Forststraße mündet nach der Haller Alm in eine Asfalt-Strasse, der wir bis zum Ende aufwärts folgen. Das ist zwar mitunter gar nicht so einfach, denn Straßenbau im Salzkammergut scheint bzgl. Steilheit anderen Gesetzen zu gehorchen - aber irgendwann steigt man dann trotzdem mit 190 Puls und brennenden Oberschenkeln vom Rad, bestellt einen Apfelsaft-Leitungswasser-Halbe und einen Kaiserschmarren, genießt die Aussicht und die Bewunderung der Wanderer ... und freut sich auf Bad Ischl und eine Dusche.

Doch so weit ist es noch lange nicht: zuerst gilt es noch wirklich herausfordernde Downhill-Trials zu bestehen, die mir - ehrlich gesagt - doch ein wenig zu wild wurden: "schieben ist besser als auf der Nase liegen" dachte ich mir; andere werden da mutiger und wohl auch geschickter vorgehen.

Doch zu den Fakten: über den Rosen Kogel erreichen wir den Theresia-Stollen und "tuschen" dann auf Asfalt in Richtung Ausgangspunkt - immer den Schildern in Richtung "Bad Ischl" nach. "Gimme five" heißt es dann am Ende der Tour - und mit glänzenden Augen schlagen wir die Hände zusammen: what a day!

 

© Manfred Widmann

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