Leonding 2001

WiMa.gif (23848 Byte) by Cornelia Hirschmann

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Besser ein kurzer Bericht, als gar keiner ... oder?

Die Saison wurde eröffnet - beim 10 Meilen-Lauf von Leonding! In unmittelbarer Nähe meiner neuen Wirkungsstätte (HTL Leonding), bei der Sporthalle Leonding, ging ein mittlerweile schon ziemlich großer Event (insgesamt an die 800 Läufer - von Mini-Fuzi-Kids bis hin zu den Super-Saugern, die die 16,1 km in 52' runterbiegen) in Szene. Es lohnte sich für mich nicht mal, nach dem Samstag-Unterricht nach Hause zu fahren ...

Pünktlich um 15:30 sind wir gestartet, und wie immer konnte es den meisten Läufern gar nicht schnell genug losgehen - obwohl ich wirklich extrem versucht habe, mich da rauszuhalten, war der erste km sicher unter 3'45" Geschichte - ein Speed, dem so mancher noch Tribut zollen würde.

Nach kurzer Zeit konnte ich meinen Rhythmus finden, pendelte mich mit dem Puls auf (eigentlich zu hohen) 173 Schlägen ein und vernichtete Meter um Meter - ganz automatisch, mühelos, im Flow! Dann leider ein paar Geländeunebenheiten - und wie immer: bergab zischen die langen Haxn, da überlaufe ich jedes Mal mühelos einige Mitstreiter - und bergauf "the other way round" (80 kg müssen erst mal raufgetragen werden).

Nach etwa 2/3 der ersten Runde beginne ich schön langsam, den einen oder anderen zu "fressen", nur mehr wenige überholen mich - die Positionen sind ziemlich bezogen.

Dann Halbzeit: viele Zuseher bei der Sporthalle, ein ohrenbetäubendes Quietschen der Pentek-Timing-Chips, Elke (die mich trotz ihres verletzten "Bratscherls" wieder super betreut) grinst mich an, schreit was, reicht mir das Getränk (Peerothon Exotic, Jg. 2001) und vorbei ... die nächsten Meter verwende ich dazu, den Viertelliter zu trinken.

Erfrischt nehmen wir die zweite Runde in Angriff: immer mehr Konkurrenten fallen meinem ausgeglichenem Tempo zum Opfer, Läufer um Läufer wird überholt - dann laufe ich auf eine schnelle Frau auf: schnell bildet sich eine Gruppe von 4 / 5 Leuten, die ein wenig Tempo macht und einen Kilometer lang gemeinsam Gas gibt; dann bröckeln die anderen leider ab und ich laufe wieder alleine - immer noch halbwegs in "meinem" Tempo. Aber wie lange noch? Auch ich merke schön langsam, dass wir schon 11 - 12 km unterwegs sind, und wenn nicht bald was passiert, "schlafe" ich ein ...

Es passiert was: bei km 13 wartet ein richtiger Windhund, der offensichtlich schon ein erfolgreiches Rennen hinter sich hat, auf seine Freundin ... und auf die bin ich gerade aufgelaufen! Pfau, der rennt vielleicht einen Stil: ein echter Leichtathlet, der sicher von der Mittelstrecke kommt! Ganz locker erhöht er unser Tempo, die Motivation durch ihn sorgt dafür, dass ich den 4"00' Schnitt (geschätzt) locker mitgehen kann, nur leider seine Freundin hat Probleme - also lässt er ein wenig nach, nicht viel, aber doch!

Ich bin übrigens der einzige, der die Chance ergreift, sich von einem wirklichen Läufer ziehen zu lassen ... oder sind die anderen der Gruppe etwa schon so gepeckt? Einen km vor dem "arrivo", noch vor dem abschließenden Anstieg, erhöhe ich meinerseits das Tempo und tatsächlich: keiner geht mit! Das motiviert so, dass selbst das Bergerl kein Problem mehr ist, dann noch ein Zielsprint, wo noch zwei Konkurrenten geputzt werden (sind ja wirklich genug unterwegs), ein letzter lauter Piep des Lauf-Chips ...

Super war's! Deshalb trainiere ich!

 

© Manfred Widmann

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